![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
- Rezeption - Auftritte - Autor |
Aus der Titanic-Rubrik Briefe an die Leser (bis 12/2009 in Kooperation mit Stefan Gärtner) (02/2010) Cindy aus Marzahn! Während irgendeiner RTL-Comedy-Attacke auf den Restverstand der Republik kam die sinnige Frage auf, wie wohl Türken Weihnachten feierten. Da warf Ihr Bruder im Ungeiste Atze Schröder die Alternative »Beschneidungsfest« in die Runde, woraufhin Sie sich, Frau aus Marzahn, dahingehend offenbarten, daß Ihnen weder diese Tradition noch der Brauch der Beschneidung an sich bekannt sei; und damit nicht genug, dozierten Sie als fleischgewordene Humorverirrung mit stiftbreit gespreizten Fingern über Schrumpfpenisse und qua Operation noch viel kleiner werdende Zipfelchen. Die physiologische Aufklärung, C. aus M., was da genau abgeschnitten bzw. kürzer wird, sparen wir uns. Nur zwei klitzekleine Hinweise an Sie: Wenn's unter die Haut geht, schneidet man sich leicht ins eigene Fleisch. Und da Sie eh nur eine auf Sexismus gründende Quatschfigur im Schwellkörper sind: Wenn man von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, klappt's auch mit der Größe nicht! Ihre aufmerkenden Pimmelmänner von der Titanic (12/2009) Kimberly Hoppe! Nicht genug damit, daß Sie als quakende Kaltlocke die Abendzeitung mit Münchner Promischmarrn vollgrunzen; als »Leute-Kolumnistin« kolportieren Sie dort überdies Ihr eigenes Prinzeßchenleben auf der Kichererbse in rosaroten Lettern und berichten, weil Geist- und Schamverlust halt Zwillinge sind, von frisch angeklimperten Beischlafpartnern bzw. den kollateralen Pimperunfällen: »Erst landeten wir im Pimpernel, dann bei mir. Tranken Schampus, Schampus, Schampus. Nach der zweiten Flasche Moët und dem dritten Mal Beth Ditto anhören ging es ins Bett und ab die Post.« Und zwar nach unten: »Die Einstürzenden Altbauten. Das kam so plötzlich und heftig, daß ich für einen kurzen Moment echte Todesangst hatte. Alle vier Bett-Beine brachen gleichzeitig ab, und das Bett knallte mit einem lauten RUMMMMS aufs Parkett Basti The Kid lachte sich nach dem ersten Schock halbtot und sagte: Ich steh' auf Blümchensex. Blümchensex ist halt doch die härteste Sache der Welt. Ich überlegte: Ein Mann, der mein Bett ruiniert, ist eigentlich hassenswert oder zumindest rausschmeißverdächtig. Wer mein Zuhause angreift, greift auch mich an. Oder? Stopp!« Doch da walte Dialektik: »Ist es nicht eher das schönste Kompliment für einen Mann, wenn unter ihm mein Bett zusammenkracht - ohne daß er schwerst übergewichtig ist? Ich glaube, es ist ein Zeichen voller Zärtlichkeit: Der Mann, der mich so hemmungslos liebt, daß alles kaputtgeht, ist genau der richtige für mich. Habe ich ihn tatsächlich gefunden?« Es, Frau Hoppe, sieht so aus; denn doof liebt halt alleweil gut - und da scheinen sich ja wirklich zwei gefunden zu haben! Ihre hemmungslosen Billy the Kids von der Titanic (11/2009) Noch mal, Heidenreich! Nachdem Ihre Literaturauslassungen beim Spätabendkulturgedöns im ZDF nicht mehr gefragt sind, schreiben Sie nun geübt verschnatterte Kolumnen für den Stern, die jedem Schülerzeitungsaspiranten zur Ehre gereichen würden: »Und Herta Müller hat den Literaturnobelpreis total verdient, aber wie Angela Merkel muß auch sie nun durchgestylt werden und dringend mal eine neue Frisur kriegen, damit die Neuseeländer nicht denken, daß man solche Frisuren in Deutschland trägt.« Nur gut, daß man Sie da unten nicht kennt, was? Aber so schlau und ironisch sind Sie schon lange: »Jaja, ausgerechnet ich muß das sagen, die überhaupt keine Frisur hat, jede Maskenbildnerin im deutschen Fernsehen fragte mich vierzig Jahre lang verzweifelt: Was machen wir denn mit den Haaren? Nichts, wir machen einfach nichts und lassen es struppig. Aber ganz ehrlich, besser nichts als dieser Schnitt.« Genau. Statt dessen plappert es unter diesem Nicht-Schnitt munter weiter heraus: »Am Haarschnitt darf man mäkeln, an der Literatur von Herta Müller nicht. Die ist grandios, und wir müssen uns Mühe geben, dem Feuilletonherren geistig zu folgen, der am Tag nach der Verleihung beleidigt schrieb, daß es wieder nicht ein wirklicher Literat wie Philip Roth geworden sei, sondern eben leider nur Herta Müller« usw. usf. - aber apropos Frisur und Literatur und Literaturkritik und wovon Sie sonst noch nichts verstehen: Wie wär's denn, wenn man Ihnen mal kräftig den Kopf wüsche? Terminwunsch bitte an Titanic mvr.winniebaker! E-Mails, die einem Millionen versprechen, so man nur sein Konto zur Verfügung stelle, jucken uns ja schon seit Jahren so sehr wie Hagebutten ohne Kerne; aber das, was Sie uns ungefragt über das Schicksal eines Herrn Williams aus England und sein angebliches Vermögen schreiben, fällt dann doch aus der Endlosreihe: "Er ist gestorben und hat keine Begunstigten hinterlassen. So dass die Fonds auf seinem Konto unnuttig geblieben sind, ohne jeden. Anspruch oder Aktivirt fur einige Zeit schon." Da haben Sie, Frau bzw. Herr Winniebaker oder wer auch immer, bei allem offenbaren Betrug richtig verstanden, wie Geld sich ganz allgemein durch Prostitution vermehrt. Bleibt lieber arm und sauber: Titanic (09/2009) "Fleischverzicht", liebe Tierschutzorganisation Peta, "führt zu mehr Lebenslust", glaubst Du laut Internet, und "besser einen vegetarischen Burger in der Küche als ein schlaffes Würstchen im Schlafzimmer!" zitiert gastro.de Deinen Ernährungsfachmann Lars Hollerbach. Da aber der Mensch bekanntlich sein Verhalten nur dann ändert, wenn man ihm was bietet, möchtest Du vom Berliner Bordell "Maison d'Envie", in dem ökologisch korrekte Fahrradfahrer bereits günstiger bedient werden, ebenfalls "Rabatt für Vegetarier". Die Frage, Peta, wird erlaubt sein, was vor diesem Hintergrund die "vegetarischen Starter Kits", mit denen Du Männern das Fleischliche abgewöhnen willst, enthalten mögen: zwei Melonen? Eine Pflaume? Oder doch eher ein paar Schrauben? Die müsstest Du nämlich nicht extra anschaffen, die wären ja eh locker, gell. Lebenslustig: Titanic (08/2009) Gerald Kleffmann (sueddeutsche.de)! Daß Torhüter unhaltbare Bälle halten, Stürmer hunderprozentige Chance vergeigen und insgesamt mehr über die Außenbahnen kommen muß, daran haben wir uns ja bei Sportjournalisten längst gewöhnt; aber daß die die Mannschaft von Manchester City im Testspiel gegen 1860 München "ohne 15 Stammkräfte" angetreten sein soll, das kaufen wir Ihnen dann doch nicht ab. Ihre Stammelf von der Titanic (07/2009) Und Ihnen, Raab, hat es an Selbstbewusstsein ja noch nie gefehlt, weshalb Sie sich via Spiegel online der Republik gleich als Fußballmannschaftsleiter andienten: "Ich kann mir durchaus vorstellen, Teamchef einer Profi-Mannschaft zu sein. Fußball ist doch kein so komplexer Sport, daß ein aufnahmefähiger Mensch wie ich das nicht durchschauen könnte ... Das ist alles eine Frage des Delegierens. Fußballspieler sind Fußballspieler, weil sie Fußball spielen können. Daß sie fit sind, dafür sorgt jemand anders. So eine Mannschaft braucht wie ein Unternehmen jemanden der sagt: 'Leute, vorwärts, ich will etwas erreichen, und das ist meine Idee.' Man muß die Leute begeistern können, und dann geht alles." - schon klar und tausendmal gehört, aber wissen Sie, Raab, mit der Komplexität ist das so eine Sache: Die einen besitzen sie, die anderen erkennen sie nicht. Die einen haben schon mal vom "Projekt Klinsmann" und seinem Ausgang gehört, die anderen offenbar nicht. Und Wichtigtuer sind Wichtigtuer, weil sie wichtigtun können; für die geistige Fitness sorgt jemand anderes, nämlich Ihr Alleskönnermagazin Titanic (05/2009) Calau! Als "kerngesunde Kleinstadt mit Witz" zwischen Spreewald und Niederlausitz planst Du, Deine Lustigkeit tourismusträchtig entlang eines "Witze-Rundwegs" auf Ulkschildern zu dokumentieren -- dabei könntest Du, glauben wir, den Anteil der veranschlagten 20 000 Euro für die Witzproduktion glatt einsparen, denn wir überlassen Dir gern unseren Restbestand an Kalauern: 1. Warum gibt es in Calau einen Fliegerclub? Damit man die Brieftauben zurückbringen kann. 2. Wie geht der älteste Kalauer? Geht ein Calauer zur Uni. 3. Wohin führte die letzte der Invasionen, von denen auf Deiner Homepage die Rede ist: "Das Kriegerdenkmal des Kreises Calau erinnert an die Gefallenen der glorreichen Feldzüge von 1864, 1866, und 1870/1971" -- Nordirland? Israel? Uganda? Oder in den Nachbarort Craupe, laut Verzeichnis cities.europ.com heute noch "das Zuhause von 0 Einwohnern bei einer Bevölkerungsdichte von etwa 0 Personen/ha"? Mit neuen Grüßen aus Titanic Zukünftiger Bahnchef Rüdiger Grube! Ihre Kandidatur ließ CDU und SPD ausnahmsweise darüber streiten, wer Sie denn zuerst vorgeschlagen habe; um die obamahaften Erwartungen an sie dann aber nicht entgleisen zu lassen, schenkten Sie dem Volk via Deutschlandfunk bereits vor dem Amtsantritt eine Wahrheit, die selbst Mehdorn nie so ehrlich aufgesagt, wir allerdings lange schon geahnt hatten: "Sie glauben doch nicht im Ernst, dass es Aufgabe der Bahn ist, jemanden von A nach B zu bringen." -- Das haben wir, Grube, alter Logistik-Dienstleister, doch richtig verstanden? Haben wir nicht? Doch, haben wir doch. Titanic (03/2009) Eva Habermann! In der Esoquatschsendung "The next Uri Geller" war Ihnen die Rolle als zwar charmante, aber bestelltermaßen treudoofe Promi-Assistentin auraumhüllter Mentalisten scheint's nicht genug, und Sie gaben eine erstaunliche Psi-Begebenheit zum besten: Vor neun oder zehn Jahren habe es sich zugetragen, daß Ihr frisch angelachter Prinz abends keine Zeit für Sie gehabt habe, weshalb Sie sich mit einer Freundin in ein Ihnen unbekanntes Restaurant begeben hätten; wo dann der Prinz pfeilgrad das Händchen einer anderen gehalten habe. Bei seinem Anblick habe Sie wie der Blitz eine Art Kopfschmerz mit anschließender Sehstörung getroffen, welche Unbill Ihnen der Prinz geschickt habe -- als Versuch, sich selbst per Mentalbeschuss Ihres "dritten Auges" unsichtbar zu machen usf. Ja. Bzw. hinter der Stelle, Frau Habermann, durch deren Beschuss Sie dann einen "tagelangen Optikausfall" erlitten haben wollen, befindet sich ein Organ, von dem wir "nur 10 Prozent nutzen", wie Sie den alten Einstein korrekt zitierten. Eine riesige Zellsammlung, die Sie bei Gelegenheit auch mal anwerfen sollten; denn dann würde Ihnen vielleicht eine Erleuchtung kommen dergestalt, daß u.a. Streß eine Migräne auszulösen vermag, welche zuweilen mit Aura, also Sternchensehen und anderen Kapriolen Ihrer visuellen Wahrnehmung, daherkommt. Einer der Gründe übrigens, warum wir "The next Uri Geller" höchstens aus Versehen sehen; die Gesundheit, Sie verstehen! Ihre gestressten Stars- und Sternchendeuter von der Titanic (02/2009) Katarina Witt! Als "schönstes Gesicht des Sozialismus" fuhren sie einst Goldmedaillen ein, versilberten Ihr Talent und Ihre äußerlichen Vorzüge bei Eisshows wie der Rentner- und Plüsch-Revue "Holiday on Ice". Dann wurde es Zeit, etwas für angespannte Playboy-Gucker zu tun, für die Leserschaft von Wichtigbüchern wie "Gesund und fit mit Kati Witt", für Landminenopfer als Charity Lady der nach Ihnen benannten Stiftung und schließlich für vergessenheitsbedrohte Promis bei "Let's dance" und "Stars auf Eis". Was lag also näher, als nun die jüngste Ausgeburt des Konzepts Menschenzoo, nämlich die "nicht gute" (FAZ) Abnehm-Show "The Biggest Loser" zu moderieren -- zumal, wenn man über einen Top-Body verfügt wie Sie. In der von einer Schönheitsklinikkette gesponsorten Sendung wollen Sie den Menschen helfen, "gesünder zu leben", was dann so aussieht, daß eine Frau mit Arthrose auf dem Trimmrad trainiert, bis der Arzt kommt, die Kandidaten vor einen LKW gespannt werden wie Rösser vor einen Bierfaßwagen und den Verlierern dieses Schauspiels drei Kilo Fett in die Hand gedrückt werden -- und schwuppdiwupp sind Sie, Kati, vom schönsten Gesicht des Sozialismus zu einem der dümmeren des Kapitalismus geworden; das über den Showitel mal bei einem schönen Glas Schweinebraten nachdenken sollte. Ihre Winner auf der Titanic (11/2008) Tilman Rammstedt! Als frischgebackener Bachmann-Preisträger des Jahrgangs '75 sind Sie ja ganz schön am Ende -- jedenfalls wenn es nach dem Eindruck geht, den der bewährte Joachim Lottman via Welt weitergereicht hat: "Er wischt sich mit dem behaarten Handrücken den Schweiß von der Stirn. Seine zitternden Finger fahren durch die feuchten, pechschwarzen Haare. Dieser Mann ist im Fieber, hat seit Nächten nicht geschlafen, aber -- er ist nicht krank. Er ist Schriftsteller, der gegen seine Schreibblockade kämpft ... Er weiß nicht mehr weiter, schluchzt fast, redet Unverständliches ... Vor erst 32 Jahren wurde er in Bielefeld geboren: die Jugend, ein kleinbürgerliches Idyll, Eltern und Geschwister okay, alles normal eigentlich. Bis auf ihn vielleicht, er war schon damals hochbegabt", was das Leben ja nicht einfacher macht, nicht wahr: "Das Gehen fällt dem übermüdeten und mental erschöpften Autor bereits schwer ... Rammstedt hat sich etwas erholt, kann wieder gehen. Seine Augen liegen aber immer noch in dunkelgrünen Höhlen eines nur in Nuancen helleren, giftgrünen Gesichts. Die Haare hat ihm seine liebe Frau mit der Gartenschere geschnitten, oder sein kleiner Sohn, für den Friseur war keine Zeit ... Wir humpeln bis zur Schönhausener Allee, die wir mühsam überqueren, um in die Kastanienallee einzubiegen. Passanten helfen dem bald deutschlandweit bekannten Nachwuchsstar in die Straßenbahn." Yeah. Und diese Ihre vorletzte Kraft haben Sie, angeblich am Tag vor der Abgabe Ihres Romans, geopfert, um uns an diesem Ihrem Schicksal teilhaben zu lassen; wobei wir uns da schon fragen, ob Sie das mit dem Schreiben nicht, naja, drangeben sollten. Wo Sie's doch so gar nicht vertragen! Gute Besserung Titanic Nachrufer (Haider)! Was habt Ihr Euch nach Jörg Haiders finalem Überholmanöver nicht für Verbalspagate abgequält: "Einer der umstrittendsten Politiker Österreichs (FAZ.net), "aber auch eine der schillerndsten Figuren in der österreichischen Politik" (B5 aktuell), "der Politiker war eine schillernde und sehr umstrittene Persönlichkeit" (focus.de), "stets verfolgte er wilde Politikstrategien, sein Leben war ein Grenzgang zwischen Triumphen und Pleiten" (Welt online), "selbstbewusst, charismatisch, mit einer Tendenz zur Überheblichkeit (Oberbayrisches Volksblatt), schließlich Bild: "Jörg Haider war wahrscheinlich die größte politische Begabung Österreichs seit Bruno Kreisky. Aber auch einer, der immer aufregte. Er war ein Emotionsarbeiter und Kommunikationstalent, ein Verführer und Demagoge. Ein Grenzgänger -- und ein Grenzfall." Aber sagt mal, liebe Nachrufer: Haider war doch ein Mann der klaren Worte! Und hätte sich drum auch auszusprechen getraut, was Ihr so angestrengt vernebelt: Er war halt gern das Arschloch. Und alles, was recht ist: Das war er gut! Eure Emotionsarbeiter von der Titanic (08/2008) Dresdner Friseurinnen und Friseure! Angesichts des Umstands, daß einem in Eurer schönen Stadt permanent Damen wie Herren mit Wiedehopf-Frisuren aus Fontänen in Gruftschwarz, Waldmeistergrün und Safrangelb über den Weg laufen, kriegt man ja fast Mitleid mit Euch, die Ihr die Spätfolgen der während des Sozialismus verpaßten Trends auszubaden bzw. einzufärben habt. Und nimmt man die Spur auf und läuft der Welle der bunten Haarpracht unerschrocken entgegen, landet man zielgenau am "Beruflichen Schulzentrum für Dienstleistung und Gestaltung", wo, erraten, Friseusen ausgebildet werden, aber dem Augenschein nach zu urteilen, nicht mehr an der Schere, sondern am Farbtopf. Ist das, Dresdner Friseurinnen und Frisöre, vielleicht das vielgepriesene duale System der Berufsausbildung: Entweder die Haare bunt und komisch -- oder eben ganz ab? Puh! Titanic Sie jedoch, Norbert Geis (CSU), verrieten der Passauer Neuen Presse, was sie davon halten, daß Jürgen Klinsmann auf dem Traningsgelände des FC Bayern goldene Buddha-Figuren aufstellen ließ: "Herr Klinsmann sollte seine religiösen Gefühle nicht seinen Spielern aufzwingen." So albern dieser Lifestyle- und Esoterik-Zirkus sein mag: Wenn Sie nicht kapieren, warum ausgerechnet Sie nicht vom Aufzwingen religiöser Gefühle sprechen sollten, dann schicken wir Sie zwecks später Erleuchtung in eine x-beliebige bayrische Schule; vielleicht ham's ja noch eine mit Prügelstrafe! Kruzifix! Titanic "Hallo Pizza"! Daß Du heißt, wie Du heißt: Schwamm drüber! Aber daß Deine Mitarbeiter nicht wissen, wie sie uns begrüßen sollen: ob nun korrekt mit "Hallo, Hallo Pizza" oder doch lediglich mit "Hallo Pizza", das ist dann doch etwas schwach, nein? Doch. Titanic (06/2008) "Der Pharao. Verein für integrierte Pharaonen" (Wien)! Erlaube uns, für die Wiedereingliederung Deiner Mitglieder ein paar Bedingungen zu diktieren: 1. Ihr schleppt die Steine für den Bau unserer Garagenauffahrten. 2. Wenn uns beim Schlemmen von Stopfleber und Schwalbennestern ein Völlegefühl ereilt, reicht Ihr uns die Fasanfeder. 3. Klepoatra kommt mal auf einen Kaffee vorbei. Du weißt ja -- diese Nase! Titanic (12/2007) Web.de! Am 26. November hast du gemeldet: "Cannabiskonsumenten werden immer jünger" -- na, das hört sich doch gut an. Ewig jung: Titanic (11/2007) "Dresdner Morgenpost"! Deine Schlagzeile vom 2.10.: "Polizei erschießt Selbstmörder" läßt zwei Interpretationen zu: Entweder hat die Polizei einen Toten noch viel tiefer in den Hades geschickt, oder ihr war vorher schon hundertprozentig klar gewesen, daß der Mann sich umbringen würde, und wollte ihm einen Gefallen tun. Is' aber eigentlich auch egal, was? Titanic | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||